Angelique Kerber vom Porsche Team Deutschland siegte in Linz


Nach dem Gewinn des WTA-Turniers in Linz blickt Angelique Kerber voller Zuversicht auf die WTA Championships in Istanbul. „Mein erster Titel in diesem Jahr ist gewonnen“, sagte die Spielerin des Porsche Team Deutschland eine gute Woche vor dem WM-Finale am Bosporus mit den acht erfolgreichsten Spielerinnen der Saison. Sie kann jetzt ohne Druck nach Istanbul fahren.




„Wir freuen uns, dass mit Angelique Kerber eine Spielerin des Porsche Team Deutschland in Istanbul dabei ist und wünschen ihr für diesen Saisonhöhepunkt viel Erfolg“, sagte Matthias Müller, Vorstandsvorsitzender der Porsche AG. „Für dieses Ziel hat sie in den letzten Wochen mit großem Einsatz gekämpft. Die erfolgreiche Qualifikation und der Turniersieg in Linz sind die Belohnung dafür, dass sie auch nach vereinzelten Rückschlägen nie aufgegeben und immer an sich geglaubt hat. Mit dieser Einstellung ist sie auch für die Spielerinnen des Porsche Talentteam Deutschland ein glänzendes Vorbild.“

Auf der Zielgeraden einer Saison, die aus ihrer Sicht nicht immer einfach war, spielt Angelique Kerber plötzlich ihr bestes Tennis. In Tokio stand sie im Finale, in Peking erreichte sie das Viertelfinale – und im österreichischen Linz holte sie sich durch ein 6:4, 7:6 im Finale gegen die ehemalige Weltranglistenerste Ana Ivanovic aus Serbien den dritten WTA-Titel ihrer Karriere und neues Selbstvertrauen. „Ich fühle mich von Spiel zu Spiel besser“, sagte die 25-jährige Kielerin, die im Vorjahr die Turniere in Paris und Kopenhagen gewonnen hat.


Mona Barthel, Angelique Kerber, Sabine Lisicki (l-r)


Bereits mit ihrem Halbfinaleinzug in Linz hat sie sich als letzte Spielerin zum zweiten Mal in Serie für die mit sechs Millionen Dollar Preisgeld ausgestatteten WTA Championships vom 22. bis 27.Oktober qualifiziert. „Ich freue mich riesig, dass ich es noch geschafft habe“, sagte sie. Für das Finalturnier am Bosporus traut ihr Barbara Rittner, Teamchefin des Porsche Team Deutschland, viel zu: „Ich bin fest davon überzeugt, dass sie in Istanbul eine gute Rolle spielen kann.“